Ruskin – Modigliani: Der Skandal der Schamhaare

Ausstellung: Modigliani

Datum: 23 November 2017 – 2 April 2018

Museum: Tate Museum, London.

nude on a blue cushion
Akt auf blauem Kissen, 1917. Öl auf Leinwand, 65,4 x 100,9 cm. National Gallery of Art , Washington D.C
Amedeo Modigliani wurde 1884 in Livorno (Italien) geboren und starb im Alter von 35 Jahren in Paris. Der Sohn einer Französin und eines Italieners wurde im jüdischen Glauben erzogen und wuchs so inmitten dreier Kulturen auf. Modigliani war ein leidenschaftlicher und charmanter Mann, der in seinem Leben zahlreiche Liebesbeziehungen einging. Die einzigartige visionäre Kraft des Künstlers speiste sich aus drei Quellen: Neben seiner Aufgeschlossenheit gegenüber seinem italienischen und klassischen Erbe zeigte er Verständnis für französischen Stil und französisches Feingefühl – besonders für die dichte künstlerische Atmosphäre im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts – und ein von der jüdischen Tradition inspiriertes intellektuelles Problembewusstsein. Im Gegensatz zu anderen Avantgardisten malte Modigliani vor allem Porträts, die er in seinem ganz eigenen, melancholischen Stil verfremdete und in die Länge zog, sowie Akte von erhabener Schönheit und fremdartiger Erotik.

reclining nude with open arms
Schlafender Akt mit geöffneten Armen (Akt in Rot), um 1917. Öl auf Leinwand, 60 x 92 cm. Sammlung Gianni Mattioli
Amedeo Modigliani wurde 1884 in Livorno (Italien) geboren und starb im Alter von 35 Jahren in Paris. Der Sohn einer Französin und eines Italieners wurde im jüdischen Glauben erzogen und wuchs so inmitten dreier Kulturen auf. Modigliani war ein leidenschaftlicher und charmanter Mann, der in seinem Leben zahlreiche Liebesbeziehungen einging. Die einzigartige visionäre Kraft des Künstlers speiste sich aus drei Quellen: Neben seiner Aufgeschlossenheit gegenüber seinem italienischen und klassischen Erbe zeigte er Verständnis für französischen Stil und französisches Feingefühl – besonders für die dichte künstlerische Atmosphäre im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts – und ein von der jüdischen Tradition inspiriertes intellektuelles Problembewusstsein. Im Gegensatz zu anderen Avantgardisten malte Modigliani vor allem Porträts, die er in seinem ganz eigenen, melancholischen Stil verfremdete und in die Länge zog, sowie Akte von erhabener Schönheit und fremdartiger Erotik.

Liegender Akt, 1917. Öl auf Leinwand, 60 x 92 cm. Staatsgalerie Stuttgart
“Ein Podest auf vier Füßen in einer Ecke des Raumes. Ein kleiner und rostiger Ofen, auf dem eine Waschschüssel aus Terrakotta stand; daneben lagen auf einem weißen Holztisch ein Handtuch und ein Stück Seife. In einer anderen Ecke diente eine schwarz angestrichene, schmale und schäbige Kiste als Sofa. Ein Korbstuhl, Staffeleien, Leinwände in allen Größen, auf dem Boden verstreute Farbtuben, Pinsel, Behälter für Terpentinöl, ein Gefäß mit Salpetersäure (für Radierungen) und keine Vorhänge.”

Modigliani war eine der prominenten Figuren im Bateau-Lavoir, dem berühmten Gebäude, in dem viele Künstler, wie beispielsweise Picasso, ihre Ateliers hatten. Seinen Namen verdankt es wohl dem Bohemien und Schriftsteller Max Jacob (1876-1944), einem Freund Modiglianis und Picassos. Es war zu dieser Zeit im Bateau-Lavoir, als Picasso Les Demoiselles d Avignon malte, die radikale und den Beginn des Kubismus markierende Darstellung einer Gruppe von Prostituierten.

seated nude with necklace
Sitzender Akt mit Halskette, 1917. Öl auf Leinwand, 92 x 60 cm. Privatsammlung. Private collection
Auch andere Künstler trieben im Bateau-Lavoir die Entwicklung des Kubismus voran, darunter die Maler Georges Braque (1882-1963), Jean Metzinger (1883-1956), Marie Laurencin (1885-1956), Louis Marcoussis (1883-1941) und die Bildhauer Juan Gris (1887-1927), Jacques Lipchitz (1891-1973) und Henri Laurens (1885-1954). Die lebhaften Farben und der freie Stil des Fauvismus erfreuten sich zu jener Zeit großer Beliebtheit und Modigliani lernte die Fauvisten des Bateau-Lavoir kennen, darunter André Derain (1880-1954), Maurice de Vlaminck (1876-1958), den expressionistischen Bildhauer Manolo (Manuel Martinez Hugué, 1876-1945), sowie Chaim Soutine (1893-1943), Moïse Kisling (1891-1953) und Marc Chagall (1887-1985).

portrait-of-jeanne-hebuterne-in-a-large-hat-amedeo-modigliani
Porträt der Jeanne Hébuterne mit großem Hut, 1917. Öl auf Leinwand, 55 x 38 cm. Privatsammlung.
In seinen Porträts hat Modigliani viele jener Künstler festgehalten. Neben Max Jacob fühlten sich auch andere Schriftsteller zu dieser Gemeinschaft hingezogen, darunter der Dichter und Kunstkritiker (und Liebhaber von Marie Laurencin) Guillaume Apollinaire (1880-1918), der Surrealist Alfred Jarry (1873-1907), der Schriftsteller, Philosoph und Fotograf Jean Cocteau (1889-1963) – mit ihm verband Modigliani ein zwiespältiges Verhältnis – und André Salmon (1881-1969), der später einen für die Bühne bearbeiteten Roman über das unkonventionelle Leben Modiglianis schrieb. Auch die amerikanische Schriftstellerin und Kunstsammlerin Gertrude Stein (1874-1946) und ihr Bruder Leo zählten zu den regelmäßigen Besuchern im Bateau-Lavoir.

portrait-of-moise-kisling-1915
Porträt des Moïse Kiesling, 1915. Öl auf Leinwand, 37 x 29 cm. Pinacoteca di Brera , Mailand, Schenkung von Emilio und Maria Jesi.
Von seinen Freunden “Modi” genannt, zweifellos ein Wortspiel mit dem Begriff “peintre maudit” (verfluchter Maler), war er selbst davon überzeugt, dass sich die Bedürfnisse und Wünsche des Künstlers von denen gewöhnlicher Menschen unterschieden. Daraus leitete er ab, dass auch sein Leben anders beurteilt werden sollte – eine Theorie, auf die ihn die Lektüre von Autoren wie Friedrich Nietzsche (1844-1900), Charles Baudelaire (1821-67) und Gabriele d Annunzio (1863-1938) brachte.

Amadeo Modigliani - The Beggar of Livorno
Der Bettler aus Livorno, 1909. Öl auf Leinwand, 66 x 52,7 cm. Privatsammlung

Modigliani hatte zahllose Affären, trank reichlich und nahm Drogen. Von Zeit zu Zeit kehrte er jedoch nach Italien zurück, um seine Familie zu besuchen und um sich zu erholen. In seiner Kindheit hatte Modigliani unter einer Rippenfellentzündung und Typhus gelitten, Krankheiten, von denen er sich nie wieder vollständig erholte. Verschärft wurde sein bedenklicher Gesundheitszustand durch den ständigen Geldmangel und sein unstetes und zügelloses Leben.

Als er an Tuberkulose starb, war seine junge Verlobte Jeanne Hébuterne gerade mit dem zweiten gemeinsamen Kind schwanger. Doch ohne ihn erschien ihr das Leben unerträglich und sie nahm sich am Morgen nach seinem Tode das Leben.

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Shelley’s Art Musings: Are Artists above Human Condition?

Rodin said: “To any artist, worthy of the name, everything in nature is beautiful, because his eyes, fearlessly accepting all exterior truth, read there, as an open book all the inner truth.”

In the art world, past and present, we have seen artists strive for perfection, using their own mental or physical afflictions to benefit their cause, seeking a consciousness which is all seeing. But does this mean that they can push boundaries too far and over step the mark at the detriment of themselves and others?

Obviously, we are aware of how Van Gogh cut off an ear, and how Munch expressed his own personal anxieties through his paintings to combat his demons, but how does this play out with other artists and their impacts on others?

At the beginning of October, multiple women accused Harvey Weinstein, the Hollywood producer, of sexual misconduct

In today’s culture, we are seeing the most recent and terrible cases of sexual assault and rape allegations from artists such as Harvey Weinstein and Kevin Spacey.  Reminiscent of the case of Roman Polanski, there has always been a stigma attached with the theatrical and film industry of advantage being taken of either struggling actors or actors preying on the vulnerable. But is this through their strive for perfection that such awful behaviour becomes a belief that they could be above the law? And a reflection of the art which they are involved in has bent their psyche in a way in which pushes them to search for the emotion of all situations.  Does this mean that they can use their position to manipulate situations to their own means?

Kevin Spacey, one of Hollywood’s most celebrated actors, is now facing a wave of criticism over sex allegations

I want to make it very clear that I am in no way supporting this behaviour, but it seems that there could be a theory here.  After all, Dustin Hoffman is a known method actor, immersing himself in every role that he plays. And there is still speculation around the death of Heath Ledger and his inability to detach himself from the role of the Joker which he had entrenched himself in.

Could it be that Spacey, Weinstein and Polanski have pushed themselves over the boundaries of what is acceptable behaviour through some inability to detach themselves from their art?  We are only to look at some of the films produced and roles played to see that these people are submersing themselves in a (albeit pretended) world of the underhanded and depraved, and if it is alright to behave like that on screen, why not in their real lives?

This behaviour very readily translates to artists gone by.  There is no way in today’s society would we be accepting of artists stealing corpses to dissect them to understand the anatomical nature of the body. Yet we know this happened and in many cases, artists were much more advanced in their understanding of the anatomical workings of the body than physicians of the time.

Roman Polanski is now facing multiple accusations of sexual assault against a child

A well-known case of how life impacted their art is the one of Auguste Rodin and Camille Claudel.  The pair met when Claudel was learning to sculpt. So impressed was he with her raw talent that he took her on as a pupil, as well as falling in love with her.  Could this have been Rodin using his position as a teacher to manipulate the feelings of Claudel to match his own?

The affair was a complicated and passionate one, which through the course of time has been overly romanticised in books and films. But what we can attest to is the true love felt between the pair, through the letters that they sent each other and the works of art which they created.

The love affair inspired both artists, as they used their work as a declaration, criticism or echo of one another.

Two sculptures from Rodin which convey the passion felt for Claudel are The Gates of Hell – I am Beautiful, and Eternal Springtime.  Rodin was much freer with his work and muse than Claudel and these two pieces beautifully convey the feelings which penetrated his life in this period.

Auguste Rodin. Eternal Springtime, 1884. Bronze, 64.5 cm x 58 cm x 44.5 cm. Musee Rodin , France

During this time, Claudel needed some space and left France for England.  On her return, Rodin was so happy to have her back that he took her on as his only student and swore to be faithful to her.

Claudel kept her influences much closer to her chest, which was probably the result of Rodin refusing to leave his wife to be with her full time. But her biggest tribute to her teacher and lover was The Bust of Rodin, a sculpture lovingly created, capturing the very essence of the man that she was so in love with.

The complex affair between the two went from 1882 to 1891, and ended when Rodin, again refused to leave his wife for Claudel.  In an uncharacteristic outburst, Claudel expressed her rage in caricatures created of the couple.  This distressed Rodin, seeing her violent nature and he started to avoid her, despite his feelings for her.

Claudel’s work has often been said to have been created out of a process of sublimation. Simplistically put, her work is more of an autobiographical portfolio of the state of the affair she had with Rodin, whereas Rodin himself used her as his muse.  Claudel’s most telling sculpture for this is The Age of Maturity.

Camille Claudel. The Age of Maturity, 1902. Bronze group in three parts, 114 cm x 163 cm x 72 cm. Musée d’Orsay , Paris

The sculpture shows a male central figure being led off by an older woman as the younger woman, outstretched, yearns for the return of the man. This sculpture marked the end of the relationship between Claudel and Rodin.

This is a clear parallel between the life and art between two people. The influence of their feelings envelops their world, to create a beautiful extraction of their time together through the medium of stone.

While the creation of something beautiful came from what is essentially adultery, an act which impacted Rodin’s wife, and Claudel’s family, is what we are seeing today, with the abhorrent acts of artists of our own time, their intrinsically linked mind-set to their art form?

Ruskin – Modigliani: Le Scandale des Poils Pubiens

Exposition : Modigliani

Date : Nov 23, 2017 – Apr 2, 2018

Lieu : Tate Museum, London

Nu couché les aux ouverts, 1917. Huile sur toile, 65,4 x 100,9 cm Chester Dale Collection, National Gallery of Art , Washington, D.C

Amedeo Modigliani naît à Livourne en Italie en 1884 et décède à l’âge de trente-cinq ans à Paris. De mère française et de père italien, il est élevé dans la foi judaïque et grandit ainsi au contact de trois cultures.

Modigliani fut un homme charmant et passionné qui eut de nombreuses liaisons amoureuses au cours de sa vie. Trois sources alimentent l’inégalable puissance visionnaire de l’artiste : sans renier son héritage italien classique, il comprend également la sensibilité et le style français, ainsi que l’ambiance artistique dense qui règne dans le Paris de la fin du XIXe siècle. De plus, il est marqué par la lucidité intellectuelle propre à la tradition judaïque.

Nu couché les bras ouverts (Nu Rouge), 1917. Huile sur toile, 60 x 92 cm. Collection Gianni Mattioli

Contrairement à d’autres avant-gardistes, Modigliani peint essentiellement des portraits aux formes étirées. Il leur donne un caractère étrange et ajoute une touche mélancolique qui lui est propre. Ses nus sont d’une beauté sublime et empreints d’un érotisme exotique.

En 1906, il s’établit à Paris, centre de l’innovation artistique et du commerce international de l’art. Là, il fréquente régulièrement les cafés et les galeries de Montmartre et de Montparnasse, lieux de rencontre des groupes d’artistes les plus divers. Très tôt, il se lie d’amitié avec Maurice Utrillo (1883-1955), peintre néo-impressionniste et alcoolique, et avec le peintre allemand Ludwig Meidner (1884-1966) qui qualifie Modigliani de « dernier vrai bohémien ».

Nu allongé, 1917. Huile sur toile, 89 x 146 cm. Collection privée

S’il est vrai que sa mère lui envoie tout l’argent dont elle peut disposer, il est néanmoins souvent contraint de changer de domicile. Parfois, il doit même abandonner sur place ses oeuvres lorsque, incapable de payer son loyer, il quitte précipitamment les lieux.

Voici la description d’un des logis de Modigliani, par Fernande Olivier (1881-1966), la première maîtresse de Pablo Picasso à Paris, dans son livre Souvenirs intimes : écrits pour Picasso :

« Une estrade sur quatre pieds dans un coin de la pièce. Un petit fourneau rouillé avec une cuvette en terre cuite posée dessus ; à côté, sur une table en bois blanc, une serviette et un morceau de savon. Dans un autre coin, une caisse étroite et miséreuse, barbouillée de peinture noire, servait de divan. Une chaise en osier, des chevalets, des toiles de toutes les dimensions, des tubes de couleur éparpillés par terre, des pinceaux, des récipients pour l’essence de térébenthine, un pot contenant de l’acide nitrique (pour les gravures) et pas de rideaux. »

Nu assis au collier, 1917. Huile sur toile, 92 x 60 cm. Collection privée

Modigliani est un des personnages éminents du Bateau-Lavoir, cette fameuse maison où de nombreux artistes, comme Picasso, ont leurs ateliers. C’est probablement à l’écrivain Max Jacob (1876-1944), ami de Modigliani et de Picasso, que le Bateau-Lavoir doit son nom. À cette époque, Picasso y peint Les Demoiselles d’Avignon, représentation radicale d’un groupe de prostituées qui marque le début du cubisme.

Au Bateau-Lavoir, d’autres artistes travaillent eux aussi au développement du cubisme, parmi eux les peintres Georges Braque (1882-1963), Jean Metzinger (1883-1956), Marie Laurencin (1883-1956), Louis Marcoussis (1878-1941) et les sculpteurs Juan Gris (1887-1927), Jacques Lipchitz (1891-1973) et Henri Laurens (1885-1954).

Jeanne Hébuterne au grand chapeau vers 1918-1919. Huile sur toile, 54 x 37,5 cm. Collection privée, Japon

Les couleurs vives et le style libre du fauvisme jouissent alors d’une grande popularité.Modigliani fait la connaissance des fauves du Bateau-Lavoir, parmi eux André Derain (1880-1954), Maurice de Vlaminck (1876-1958) et le sculpteur expressionniste Manolo (Manuel Martínez Hugué, 1872-1945) ainsi que Chaïm Soutine (1893-1943), Moïse Kisling (1891-1953) et Marc Chagall (1887-1985).

Dans ses portraits, Modigliani représente nombre de ces artistes. Outre Max Jacob, d’autres écrivains sont eux aussi attirés par cette communauté, parmi eux Guillaume Apollinaire (1880-1918), poète et critique d’art (et amant de Marie Laurencin), le surréaliste Alfred Jarry (1873-1907), Jean Cocteau (1889-1963), écrivain, philosophe et photographe, dont la relation avec Modigliani est ambiguë.

Il y a aussi André Salmon (1881-1969). Celui-ci écrira plus tard un roman, qui sera adapté pour la scène, sur la vie peu conventionnelle de Modigliani (La Vie passionnée de Modigliani).

Portrait de Moïse Kisling, (1915). Huile sur toile, 37 x 29 cm. Pinacoteca di Brera , Milan

Femme de lettres américaine et collectionneuse d’oeuvres d’art, Gertrude Stein (1874-1946) et son frère Léo comptent également parmi les habitués du Bateau-Lavoir.Appelé « Modi » par ses amis (jeu de mots basé sur l’expression « peintre maudit »), Modigliani est convaincu que les besoins et les désirs de l’artiste sont différents de ceux des hommes ordinaires.

Il en déduit qu’il faut que sa vie soit jugée de manière différente ; théorie que lui inspire la lecture d’auteurs tels que Friedrich Nietzsche, Charles Baudelaire et Gabriele d´Annunzio.

Modigliani a des liaisons innombrables, boit copieusement et se drogue. De temps à autre pourtant, il retourne en Italie afin de voir sa famille et se reposer.

Le mendiant de Livourne, 1909. Huile sur toile, 65,8 x 53,4 cm Collection privée

Dans son enfance, Modigliani souffrait d’une pleurésie et de la typhoïde, maladies dont il ne guérira jamais complètement. Le manque constant d’argent et sa vie instable et dissolue aggravent son état de santé déjà inquiétant.

Lorsque la tuberculose l’emporte, Jeanne Hébuterne, sa jeune fiancée, est enceinte de leur second enfant. Sans lui, la vie lui semble alors insupportable et elle se suicide le lendemain de sa mort…

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Ruskin – Modigliani: The Scandal of the Pubic Hair

Exhibition: Modigliani

Date: 23 November 2017 – 2 April 2018

Venue: Tate Museum, London.

nude on a blue cushion
Nude on a Blue Cushion, 1917. Oil on canvas, 65.4 x 100.9 cm. Chester Dale Collection, National Gallery of Art , Washington, D.C

Amedeo Modigliani was born in Italy in 1884 and died in Paris at the age of thirty-five. He was Jewish with a French mother and Italian father and so grew up with three cultures.

A passionate and charming man who had numerous lovers, his unique vision was nurtured by his appreciation of his Italian and classical artistic heritage, his understanding of French style and sensibility, in particular the rich artistic atmosphere of Paris at the turn of the 20th century, and his intellectual awareness inspired by Jewish tradition.

Unlike other avant-garde artists, Modigliani painted mainly portraits – typically unrealistically elongated with a melancholic air – and nudes, which exhibit a graceful beauty and strange eroticism.

reclining nude with open arms
Reclining Nude with Open Arms (Red Nude), 1917. Oil on canvas, 60 x 92 cm. Gianni Mattioli Collection

In 1906, Modigliani moved to Paris, the centre of artistic innovation and the international art market. He frequented the cafés and galleries of Montmartre and Montparnasse, where many different groups of artists congregated.

He soon became friends with the Post-Impressionist painter (and alcoholic) Maurice Utrillo (1883-1955) and the German painter Ludwig Meidner (1844-1966), who described Modigliani as the “last, true bohemian” (Doris Krystof, Modigliani).

Modigliani’s mother sent him what money she could afford, but he was desperately poor and had to change lodgings frequently, sometimes abandoning his work when he had to run away without paying the rent.

reclining nude
Reclining Nude, 1917. Oil on canvas, 89 x 146 cm. Private collection.

Fernande Olivier, the first girlfriend that Pablo Picasso (1881-1973) had in Paris, describes one of Modigliani’s rooms in her book Picasso and His Friends (1933):

A stand on four feet in one corner of the room. A small and rusty stove on top of which was a yellow terracotta bowl that was used for washing in; close by lay a towel and a piece of soap on a white wooden table. In another corner, a small and dingy box-chest painted black was used as an uncomfortable sofa.

A straw-seated chair, easels, canvasses of all sizes, tubes of colour spilt on the floor, brushes, containers for turpentine, a bowl for nitric acid (used for etchings), and no curtains.

seated nude with necklace
Seated Nude with Necklace, 1917. Oil on canvas, 92 x 60 cm.
Private collection

Modigliani was a well-known figure at the Bateau-Lavoir, the celebrated building where many artists, including Picasso, had their studios. It was probably given its name by the bohemian writer and friend of both Modigliani and Picasso, Max Jacob (1876-1944).

While at the Bateau-Lavoir, Picasso painted Les Demoiselles d’Avignon (1907), the radical depiction of a group of prostitutes that heralded the start of Cubism.

Other Bateau-Lavoir painters, such as Georges Braque (1882-1963), Jean Metzinger (1883-1956), Marie Laurencin (1885-1956), Louis Marcoussis (1878-1941), and the sculptors Juan Gris (1887-1927), Jacques Lipchitz (1891-1973) and Henri Laurens (1885-1954) were also at the forefront of Cubism.

portrait-of-jeanne-hebuterne-in-a-large-hat-amedeo-modigliani
Jeanne Hebuterne In A Large Hat, c. 1918-1919. Oil on canvas, 54 x 37.5 cm. Private collection, Japan

The vivid colours and free style of Fauvism had just become popular and Modigliani knew the Bateau-Lavoir Fauves, including André Derain (1880-1954) and Maurice de Vlaminck (1876-1958), as well as the Expressionist sculptor Manolo (Manuel Martinez Hugué, 1872-1945), and Chaim Soutine (1893-1943), MoïseKisling (1891-1953), and Marc Chagall (1887-1985). Modigliani painted portraits of many of these artists.

Max Jacob and other writers were drawn to this community which already included the poet and art critic (and lover of Marie Laurencin) Guillaume Apollinaire (1880-1918), the Surrealist Alfred Jarry (1873-1907), the writer, philosopher, and photographer Jean Cocteau (1889-1963), with whom Modigliani had a mixed relationship, and André Salmon (1881-1969), who went on to write a dramatised novel based on Modigliani’s unconventional life.

Portrait of Moise Kisling, 1915. Oil on canvas, 37 x 29 cm. Pinacoteca di Brera , Milan

The American writer and art collector Gertrude Stein (1874-1946) and her brother Leo were also regular visitors.

Modigliani was known as ‘Modi’ to his friends, no doubt a pun on peintremaudit (accursed painter).

He himself believed that the artist had different needs and desires, and should be judged differently from other, ordinary people – a theory he came upon by reading such authors as Friedrich Nietzsche (1844-1900), Charles Baudelaire (1821-1867), and Gabriele D’Annunzio (1863-1938).

Amadeo Modigliani - The Beggar of Livorno
The Beggar of Livorno, 1909. Oil on canvas, 65.8 x 53.4 cm. Private collection

Modigliani had countless lovers, drank copiously, and took drugs. From time to time, however, he also returned to Italy to visit his family and to rest and recuperate.

In childhood, Modigliani had suffered from pleurisy and typhoid, leaving him with damaged lungs. His precarious state of health was exacerbated by his lack of money and unsettled, self-indulgent lifestyle.

He died of tuberculosis; his young fiancée, Jeanne Hébuterne, pregnant with their second child, was unable to bear life without him and killed herself the following morning…

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Arcimboldo: Velký “ABBUFFATA”: italská tradice od Arcimboldo po Marc Ferrari

Výstava: La grande bouffe : peintures comiques dans l’Italie de la Renaissance

Muzeum: Musée Saint Léger v Soissons, Francie

Arcimboldo

(1527 – 1593)

Autoportrét

Giuseppe Arcimboldo, syn malíře Biagia Arcim bolda a Chiary Parisiové, se narodil roku 1527 v Miláně. Předkové Arcimboldovy vznešené rodiny pocházeli z jižního Německa, odkud někteří její členové ve středověku přesídlili do Lombar – die. Jejich jméno lze najít zaznamenané v řadě podob: Acimboldi, Arisnbodle, Arcsimbaldo, Arzim bal do či Arczimboldo, přičemž přípona „baldo” či „boldo” znamená ve staré němčině odvozeninu. Arcimboldo zase psal několika různými způsoby svoje křestní jméno: Giuseppe, Josephus, Joseph či Josepho – to jsou jen některé z příkladů, na něž můžeme narazit.

Vertumnus kolem, 1590. Olej na dřevě, 70,5 x 57,5 cm. Zámek Skokloster , Skokloster

Historii rodu Arcimboldů vylíčil ve svém díle Della Nobilità di Milano Paolo Morigia, který vzdor nespolehlivým pramenům potvrdil jeho šlechtický původ tím, že sledoval jeho kořeny až do doby Karla Velikého, u jehož dvora sloužil jistý vojenský velitel jménem Sigfrid Arcimboldo. Z jeho šestnácti dětí byli tři synové povýšeni do šlechtického stavu a jeden z nich se posléze usadil v Lombardii. Tak se zrodila italská větev rodu. Na obhajobu uvedeného tvrzení Morigia prohlásil, že má tenhle “příběh přímo od Arcimbolda, důvěryhodného a šle chet ného muže bezúhonného života”.

Jaro, 1575–1577. Olej na dřevě, 84 x 57 cm. Bayerische Staatsgemäldesammlungen , Mnichov

Ve svém spise Della Nobilità di Milano Morigia líčí i další osudy Arcimboldova rodu, byť se omezuje pouze na italskou větev usazenou v Miláně. Uvádí, že Giuseppův prapradědeček, ovdovělý Guido Antonio Arcimboldo, byl v roce 1489 ustanoven milánským arcibiskupem po svém zesnulém bratrovi, arcibiskupovi Giovannim Arcimboldovi. Dalším milánským arcibiskupem z tohoto rodu byl v letech 1550 až 1555 nemanželský syn zmíněného Guida Arcimbolda Giovanni Angelo Arcimboldo. Ten mladého Giuseppa všude doporučoval a radil mu ohledně poměrů mezi umělci, humanisty a spisovateli u milánského dvora.

Podzim (detail), 1572. Olej na plátně. Soukromá Sbírka, Spojené státy americké.

V Miláně se Arcimboldo učil od svého otce i od umělců tzv. lombardské školy, jako byli Giuseppe Meda (činný v Miláně v letech 1551–1559) a Bernardino Campi (1522–1599), uznávaný malíř z Cremony.

Z Arcimbol dova díla cítíme jistou fascinaci uměním i vědou Leonarda da Vinci. Není divu. Giuseppův otec Biagio se přátelil s Bernardinem Luinim, který patřil k okruhu Vinciho následovníků. V Miláně navíc dosud žila vzpomínka na velkého Florenťana – na jeho divadelní inscenace, výpravy dvorských slavností, na obrovský hliněný model Sforzova jezdeckého pomníku i technické vynálezy, ale především na obrazy, které jeho žáci ve velkém kopírovali. A do kláštera Santa Maria delle Grazie se dosud chodilo za „divem moderního umění” – Leonardovou Poslední večeří Páně. Toto umění Biagio Arcimboldo jistě studoval a po letech učil Leonardův umělecký styl i vědecký přístup svého syna Giuseppa.

Sklepník (La Cantina), 1574. Olej Na Plátně, 87,5 x 66,6 cm.
Soukromá Sbírka, Londýn

Italští malíři Biagio, Meda a Campi udržovali kontakty s německými umělci, kteří buď pracovali na zakázkách pro milánskou katedrálu, nebo vytvářeli tapiserie pro florentské Mediceje. Podle záznamů v archivech milánského dómu se Arcimboldo stal roku 1549 mistrem. V té době pracoval s otcem na různých malbách a návrzích vitráží chrámových oken, na panelech pro varhanní skříň a na baldachýnu nad oltářem. Nej – cennější chrámová okna umístěná v apsidě zobrazují Příběhy ze života svaté Kateřiny Alexandrijské.

Křesťanská legenda vypráví o mučednici Kateřině, která se odmítla vzdát křesťanské víry a přijmout za své pohanské bohy. Dekor těchto scén byl poměrně propracovaný, založený na kombinaci klasických motivů (amfory, girlandy a cherubíni) a křesťanských symbolů (trůny, vroubkované lastury a formální ornamenty).

Smrt Panny Marie (detail) (podle Arcimboldovy skici), 1561–1562. Tapiserie. katedrála v Comu , Como

Architektura i ornamenty použité na těchto kompozicích jsou stylově poplatné iluzivnosti a manýristickému vkusu soudobého umění. Toto tvarosloví svědčí o tom, jak hluboce Arcimbolda ovlivnil Leonardo da Vinci. Stalo se tak prostřednictvím jiného milánského malíře, Gauden – zia Ferrariho (1471–1546), který rovněž pracoval na vitrážích pro chrámová okna. Záznam v archivech milánského dómu z roku 1556 hovoří o tom, že Arcimboldovy návrhy vitráží realizoval Corrado de Mochis, sklářský mistr z Kolína nad Rýnem. Přibližně v této době, konkrétně roku 1551, namaloval Arcim – boldo i pět heraldických znaků (dnes ztracených) pro českého krále a pozdějšího císaře Svaté říše římské Ferdinanda I.

Fire Oheň (detail), 1566. Olej na dřevě. Kunsthistorisches Museum , Vídeň

Po otcově smrti v roce 1551 Arcimboldo dál pracoval v Miláně a zůstal tu až do roku 1558, kdy se vydal do Coma a do Monzy. Pro katedrálu v Comu vytvořil návrhy tapiserií s náměty ze Starého a Nového zákona. Tapiserii podle těchto skic realizovali vlámští tkalci Johannes a Ludwig Karcherovi (činní 1517–1561), které si místní manufaktura najala na výrobu gobelínů. Jejich jména se objevují na roletě tapiserie. Arcimboldo namaloval celkem osm scén lemovaných velkolepými bordurami, jež sestávají z květů, ovoce, groteskních ornamentů i motivů v klasickém stylu, jaké můžeme vidět už na Smrti Panny Marie. Madona leží v rakvi uprostřed uzavřené zahrady (hortus conclusus), v jejíž architektuře dosud doznívá vkus středověku a rané renesance, a je obklopena truchlícími apoštoly, zatímco v pozadí již vidíme tehdy ještě zcela nový chrám Santa Maria delle Grazie…

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Arcimboldo: Die große “ABBUFFATA”: Eine italienische Tradition Von Arcimboldo bis Marc Ferrari

Ausstellung: La grande bouffe : peintures comiques dans l’Italie de la Renaissance

Datum: 28. Oktober 2017 — 11. März 2018

Museum: The Musée Saint Léger in Soissons, France.

Arcimboldo

(1527 – 1593)

Selbstporträt

Als Sohn des Malers Biagio Arcimboldo und der Chiara Parisi wurde Giuseppe Arcimboldo 1527 in Mailand geboren. Die Familie, von vornehmer Herkunft, stammte ursprünglich aus Süddeutschland. Während des Mittelalters siedelten sich Teile seiner Familie dann in der Lombardei an. Im Laufe der Zeit haben sich sehr verschiedene Schreibweisen des Familiennamens herausgebildet: Arcimboldi, Arisnbodle, Arcsimbaldo, Arzimbaldo oder auch Arczimboldo, wobei die Suffixe boldo” und baldo” Überbleibsel aus dem germanischen Mittelalter sind. Ebenso hat auch Arcimboldo selbst, bei der Signatur seiner Werke, seinen Vornamen in verschiedenen Varianten ausgeführt: Giuseppe, Josephus, Joseph oder Josepho.

Vertumnus (Detail), um 1590. Öl auf Holz, 70,5 x 57,5 cm. Schloss Skokloster , Skokloster, Schweden

In seinem Werk Della nobilità di Milano („Über den Adel Mailands“) verfolgt Paolo Morigia die Geschichte der Familie Arcimboldo und bestätigt, auch wenn die Quellen im Allgemeinen sehr ungesichert sind, seine adlige Abstammung, indem er seine Wurzeln bis in die Zeit Karls des Großen zurückverfolgt: Ein Adliger mit dem Namen Sigfrid Arcimboldo diente am Hof des Kaisers. Unter den sechzehn Arcimboldo-Kindern wurden drei geadelt, wovon sich eines dann in der Lombardei niederließ. Hier beginnt der italienische Familienzweig. Um seine Aussage zu bekräftigen, schreibt Morigia, dass er sich „direkt auf M. Giuseppe Arcimboldo, einen vertrauenswürdigen und angesehen Ehrenmann” beruft.

Frühling, 1575-1577. Öl auf Holz, 84 x 57 cm. Alte Pinakothek. Bayerische Staatsgemäldesammlungen , München

In demselben Werk entwickelt Morigia im Weiteren die Geschichte der Familie Arcimboldo. Er beschränkt sich in seinen Ausführungen allerdings nur auf den italienischen, in Mailand lebenden Zweig. Er legt dar, dass der Witwer Guido Antonio Arcimboldo, der Ur- Ur-Großvater von Guiseppe, als Nachfolger seines verstorbenen Bruders, Giovanni Arcimboldo, 1489 zum Erzbischof von Mailand gewählt wurde. Zwischen 1550 und 1555 regierte dann Giovanni Angelo Arcimboldo, der leibliche Sohn Guido Antonios, als Erzbischof von Mailand. Er war es, der Giuseppe nicht nur beriet, sondern ihn auch unter den Künstlern, Philosophen und Schriftstellern des Mailänder Hofes einführte.

Herbst, 1573. Öl auf Leinwand, 77 x 63 cm. Musée du Louvre , Paris

In Mailand wurde Arcimboldo von seinem Vater und den Künstlern der lombardischen Schule wie Giuseppe Meda (in Mailand tätig von 1551 bis 1559) und Bernardino Campi (1522 bis 1591), einem angesehenen Maler Cremonas, in den Techniken der Kunst unterrichtet. Auch spiegelt sich eine ganz spezielle Faszination für die Kunst und Wissenschaft Leonardo da Vincis in seiner Kunst wider. Denn sein Vater, Biagio, hatte das Glück, ein guter Freund von Bernardino Luini, einem Schüler da Vincis, zu sein, der beim Tod Leonardos eine Vielzahl seiner Skizzenbücher und Aufzeichnungen erbte. Biagio Arcimboldo studierte diese Schriften intensiv und lehrte einige Jahre später seinen Sohn Guiseppe den künstlerischen Stil und die Wissenschaften Leonardos.

Der Weinkellner (La Cantina), 1574. Öl auf Leinwand, 87,5 x 66,6 cm. Privatsammlung, London

Die italienischen Künstler Biagio, Meda und Campi standen in engen Kontakt zu den deutschen Künstlern, die an den Projekten für den Mailänder Dom arbeiteten. Auch entwarfen sie die Wandgestaltungen für die Familie der Medici. Den Archiven des Mailänder Doms zufolge etablierte sich Arcimboldo 1549 als Meister und arbeitete zusammen mit seinem Vater an der Malerei und den Zeichnungen für die Glasfenster, dieOrgeltüren und den Altarhimmel des Gotteshauses. Die wichtigsten Glasfenster, in der Apsis, illustrieren die Geschichte des Lebens der heiligen Katharina von Alexandrien. Die christliche Legende beschreibt das Martyrium Katharinas, die sich weigerte, den heidnischen Göttern zu huldigen.

Feuer, 1566. Öl auf Holz. Kunsthistorisches Museum Wien , Wien

Die Szene basiert auf einer Kombination aus klassischen Motiven (Amphoren, Girlanden und Putti) und christlichen Symbolen (Thron, Jakobsmuscheln und Zeremonieschmuck). Die architektonische und ornamentale Konzeption spiegelt den Illusionismus der Kunst und den manieristischen Geschmack wider. Diese Formen, denen er auch in der Kunst des Mailänders Gaudenzio Ferrari (1474 bis 1546), der ebenfalls an den Glasfenstern der Kathedrale arbeitete, begegnete, weisen zudem einen eindeutigen Einfluss Leonardos auf Arcimboldo auf.

Ein Dokument aus den Archiven, datiert auf das Jahr 1556, belegt, dass die Zeichnungen Arcimboldos für diesen Auftrag von Corrado de Mochis, Glasmachermeister in Köln, in Glas übertragen wurden. Zu dieser Zeit malte Arcimboldo fünf emblematische Insignien (heute verschollen) für Ferdinand, König von Böhmen, später Ferdinand I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Der Tod der Jungfrau (nach einem Entwurf Arcimboldos; Detail), 1561-1562. Wandteppich, 423 x 470 cm. Kathedrale von Como , Como

Nach dem Tod seines Vaters 1551 arbeitete Arcimboldo weiterhin in der Lombardei, bis er 1558 nach Como und Monza ging. Er entwarf Zeichnungen zu Themen des Alten und Neuen Testaments für die Wandgestaltung der Kathedrale von Como, nach denen die Künstler Johannes und Ludwig Karcher (aktiv von 1517 bis 1561), für die Manufacture des Gobelins tätig, einen Wandteppich realisierten. Die Namen der Teppichweber erscheinen auf einem Rouleau des Teppichs. Arcimboldo entwirft acht Szenen, die von herrlichen, mit Blumen, Früchten, Pergamenten und klassischen grotteschi verzierten Bordüren geschmückt sind, die auch die Szene mit dem Tod der Jungfrau zieren: In einem privaten Garten, ein Hortus conclusus, der die Architektur des Mittelalters und der Renaissance zeigt, sitzt die Jungfrau auf einem Sarg, umringt von trauernden Aposteln, während die Kirche Santa Maria delle Grazie den Hintergund einnimmt…

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Munch (Kindle edition)

munch cover

Munch (Kindle edition)

Author: Patrick Bade

Edvard Munch, born in 1863, was Norway’s most popular artist. His brooding and anguished paintings, based on personal grief and obsessions, were instrumental in the development of Expressionism. During his childhood, the death of his parents, his brother and sister, and the mental illness of another sister, were of great influence on his convulsed and tortuous art. In his works, Munch turned again and again to the memory of illness, death and grief. During his career, Munch changed his idiom many times. At first, influenced by Impressionism and Post-impressionism, he turned to a highly personal style and content, increasingly concerned with images of illness and death. In the 1892s, his style developed a ‘Synthetist’ idiom as seen in The Scream (1893) which is regarded as an icon and the portrayal of modern humanity’s spiritual and existential anguish. He painted different versions of it. During the 1890s Munch favoured a shallow pictorial space, and used it in his frequently frontal pictures. His work often included the symbolic portrayal of such themes as misery, sickness, and death. and the poses of his figures in many of his portraits were chosen in order to capture their state of mind and psychological condition. It also lends a monumental, static quality to the paintings. In 1892, the Union of Berlin Artists invited Munch to exhibit at its November exhibition. His paintings invoked bitter controversy at the show, and after one week the exhibition closed. In the 1930s and 1940s, the Nazis labeled his work “degenerate art”, and removed his works from German museums. This deeply hurt the anti-fascist Munch, who had come to feel Germany was his second homeland. In 1908 Munch’s anxiety became acute and he was hospitalized. He returned to Norway in 1909 and died in Oslo in 1944.

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